Heimatbote (bisherige Ausgaben)


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Heimatbote Nr. 24, November 2014

„Für Kartoffelsalat muss man die Kartoffeln erst nackig machen“, so ein netter Spruch aus Kindermund.
Auch dieser Heimatbote ist wie eine Art "Salat", eine Ansammlung von Beiträgen über unseren Ort,
nicht in langen Abhandlungen sondern eher kurz, knackig und naturbelassen. Der Charme der Geschichten
liegt darin, dass sie ursprünglich sind, aus dem Gedächtnis stammen und meist viel mit Herzensangelegenheiten
der Autoren zu tun haben.
Bei dem ersten Beitrag im neuen Heimatboten geht es eher um wirtschaftliche Angelegenheiten und um die
Versorgung mit alltäglichen Dingen im Ort. Die "Hausierer" spielten dabei bis vor wenigen Jahren noch eine
wichtige Rolle.
Bevor es bei der Arbeit in der Küche zu kalt wurde, wusste man sich schon immer spontan zu helfen.
Der "Schlaachdaach" war wohl in jeder betroffenen Familie ein besonderer Tag, ging es doch darum,
mit vielen fleißigen Händen für den Winter vorzusorgen.
"Kinder zu betreuen" wurde um 1950 anders verstanden als heute. Und doch gibt es Übereinstimmungen.
Auch an den "alten Fritz" erinnern sich Heimerzheimer noch gerne, auch wenn sich die allgemeinen
Lebensgewohnheiten inzwischen spürbar geändert haben. Davon wissen vor allem diejenigen zu berichten,
die vor 1945 geboren sind.
Wie stets wird mit der einen oder anderen Anekdote die Sammlung der Beiträge aus unserem Ort im neuen
Heimatboten kräftig gewürzt.

Heimatbote Nr. 23, Juli 2014

„Früher war Vieles besser als heute“, so weiß mancher Vertreter der älteren Generation zu berichten. Und dann folgen oftmals Beispiele,
die man so oder so sehen kann.
Mit „früher“ ist die Zeit ab der Mitte des letzten Jahrhunderts gemeint.War damals das Leben wirklich besser als heute?
Die passende Antwort ist wohl: Die Zeiten waren anders und somit auch die Möglichkeiten für uns Menschen, nach unseren Vorstellungen
zu leben.
Wir zeigen dieses Mal an zwei Beispielen auf, wie sich die Zeiten verändert haben. Die großen Schulferien stehen kurz bevor; wir
schauen zurück, wie um 1955 die Heimerzheimer Jugend ihre Schulferien verbrachte. Und beim zweiten Beispiel geht es um den Wandel
der Hochzeitsbräuche in Heimerzheim zwischen 1930 und 1960.
Wir wollen dabei lediglich aufzeigen, was war, und nicht bewerten. Ob es damals besser, gleich gut oder schlechter als heute zuging,
überlassen wir Ihrem persönlichen Urteil und dem – hoffentlich – regen Gedankenaustausch untereinander, auch dem Austausch zwischen
Jung und Alt.
Die „Badekultur um 1950“ lässt deutlich werden, wie stark seitdem auch hier Veränderungen stattgefunden haben. Aus heutiger Sicht
fällt es schwer, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen.
Schließlich jährt sich in diesem Jahr der Beginn des 1. Weltkrieges 1914 – 1918. Genau 100 Jahre ist es also her, dass Millionen von
Menschen in Europa im Kampf gegeneinander gefallen sind oder verletzt wurden. Eine „Ehrentafel“ der Gefallenen und Teilnehmer
aus Heimerzheim nehmen wir als Anlass und Hintergrund für einige erläuternde Hinweise.

Heimatbote Nr. 22, März 2014

Neulich wurde ich erwartungsfroh gefragt: „Wann erscheint denn der nächste Heimatbote?“ Die Antwort war schnell gegeben und wohl zufriedenstellend.
Denn es gab keine weitere Reaktion.
„Und was erwarten Sie vom nächsten Heimatboten?“ wollte ich wissen. Kurzes Nachdenken. Dann wurde klargestellt: „Geschichten von früher! Und was zum Schmunzeln!“

Wie wäre Ihre Antwort gewesen? Wahrscheinlich ähnlich. Was man gerne lesen möchte, hängt natürlich auch vom Alter ab. Je länger Sie in Heimerzheim wohnen, desto lieber sind Ihnen vielleicht Geschichten im Heimatboten, die Sie an die eigenen Streiche und Erlebnisse hier im Ort erinnern.

Andererseits wollen wir auch die ansprechen, die nicht hier geboren oder sogar erst jüngst zugezogen sind. Das gelingt, wenn Sie als Leser selbst Geschichten für andere schreiben. Wie dieses Mal.

So ist die Vielfalt der Beiträge wieder groß:
Sie erfahren Neues aus der Heimerzheimer „Unterwelt“; aus dem großen „Netz“ wird über Alt-Heimerzheim berichtet. Über 700 Eierbecher zu verfügen, erscheint kaum vorstellbar. „De Faastezick öm 1950“ dürfte der heutigen jüngeren Generation beinahe wie dunkles Mittelalter vorkommen. Ganz aktuell dagegen ist das Interview mit unserem „Dorfsheriff“ über die elektronische Schatzsuche und was sie hier in der Gegend mit dem Heimatboten zu tun hat. Mit Blick auf Ostern wird die Rolle des Osterhasen gewürdigt. Und wer mit dem öffentlichen Bus
unterwegs ist, wird sich gerne vom abschließenden „Gedicht eines Stadtmenschen“ angesprochen fühlen.

Heimatbote Nr. 21, November 2013

Es ist nicht mehr weit, bis auch dieses Jahr zu Ende geht. Vor uns liegt die sog. „dunkle Jahreszeit“ mit zunehmend kürzeren Tagen und längeren Nächten.

Es ist noch gar nicht lange her, dass sich die Menschen in dieser Zeit angstvoll gefragt haben, wie gut sie für den Winter vorgesorgt hatten, damit niemand hungern musste. Heute kann man zu jeder Zeit alles kaufen, was benötigt wird. Auch das Fernsehen gab es damals noch nicht. Im Mittelpunkt des abendlichen Zusammenseins in den Familien stand neben der Arbeit das Geschichtenerzählen, vor allem über das, was am Tage so passiert war.

Einige der in dieser 21. Ausgabe des Heimatboten veröffentlichten Geschichten werden sicherlich schon vor 60 Jahren die Runde gemacht haben (s. der „Verzäll“). Auch die Erinnerungen über das frühere Leben auf der Knolljass, u. a. zum „Hellije Mann“, der aussah wie eine Frau aus der Nachbarschaft, gehören in diese Kategorie. Ein weiterer Artikel befasst sich mit den zahlreichen Brücken über die Swist.

Für den, der an der „Heimerzheimer Unterwelt“ Interesse hat, ist auch etwas dabei. Im Interview geht es dieses Mal um ein Projekt des Arbeitskreises Heimat zum Gedenken an gefallene und vermisste Soldaten.

Eine Anekdote in hiesiger Mundart und weitere unterstützende Beiträge von Lesern des Heimatboten runden den Inhalt des neuen Heimatboten ab.

Ein Dank an alle, die sich beteiligt haben.

Auf weitere interessante Beiträge!

Heimatbote Nr. 20, August 2013

Für uns alle ist es wertvoll und hilfreich zugleich, der älteren Generation in Heimerzheim ihre Geschichten von früher zu „entlocken“. Wir möchten erfahren, wie es in der sog. „guten alten Zeit“ zugegangen ist. Das Ergebnis ist meist: Man hatte früher mehr Zeit für- und miteinander. Fernsehen und Internet gab es ja nicht. Sind die Gespräche intensiver, stellt sich aber auch heraus, dass das Alltagsleben früher oft härter und von vielen Entbehrungen geprägt war. Dahinter verblassen dann ein wenig unsere heutigen Probleme und „Problemchen“.

In dieser Ausgabe des Heimatboten liegt ein Schwerpunkt auf Ereignissen in der früheren ‚Knolljass‘ und heutigen Vorgebirgsstraße. Dazu passt ein Bericht über einen früheren Brauch, der in Heimerzheim
wieder zum Leben erweckt wurde: Der Krautwischtag. Lassen Sie sich überraschen, was es damit auf sich hat.

Außerdem werden die Geschichten, die sich um den ‚Dressohm‘ und die Familie Sass ranken, fortgesetzt.

Ob ‚dä ahle Boom‘ (s. HB Nr. 19) wirklich ein Gedächtnis hat, um uns seine Lebensgeschichte zu erzählen? Wir wissen es nicht. Trotzdem schien es lohnend, mal in den einen oder anderen älteren Baum ‚hineinzuhorchen‘. Herausgekommen ist, dass gesunde ältere Bäume gerade im Winter auch ohne Blätter mit ihrem durchsichtigen Kronendach sehr beeindruckend sind. Und wenn man zudem feststellt, in welcher Zeit unsere Baum-Veteranen etwa gepflanzt wurden, könnte man ausführlich darüber berichten, was sie seitdem im Laufe unserer menschlichen Geschichte alles miterlebt haben.

Der Platz im Heimatboten für diese Reise in die Vergangenheit reicht nur für Beispiele. Vieles muss der Phantasie des Lesers, Ihrer Phantasie, überlassen bleiben, was Bäume alles erzählen könnten.

Heimatbote Nr. 19, November 2012

So allmählich geht dieses Jahr dem Ende entgegen. Noch liegt bis zum neuen Jahr eine Reihe fröhlicher Brauchtumsfeste vor uns wie St. Martin (s. Titelbild).Persönliche Erlebnisse aus jetziger und früherer Zeit sind auch in dieser Ausgabe des Heimatboten Mittelpunkt der Beiträge. Vieles vergisst man ja im Laufe der Zeit. Manches wird auf ein Stichwort hin wieder lebendig. Entsprechend wird in diesem Heimatboten über Brauchtumsänderungen rund um St. Martin berichtet. Auch der Schulalltag stellt sich heute anders dar als vor rd. 60 Jahren.In einem weiteren Beitrag geht es um Antonius, den Schutzheiligen der Haustiere. Im Vergleich zu früher ist er heute nicht mehr so im Bewusstsein der Menschen im Rheinland verankert. Trotzdem ist es interessant zu wissen, wer er war und warum er in rheinischer Mundart „Ferkestün” genannt wird.

Dass es nicht nur Ur-Einwohner unseres Ortes sind, die alle bisherigen 18 Ausgaben des Heimatboten gesammelt haben, zeigte sich in einem heimatbezogenen Gespräch mit Mitbürgern aus Siebenbürgen.

Der Frage, warum sich immer mehr Menschen künstlerisch betätigen, wird im Aktuellen Interview nachgegangen.

Natürlich ist unter den weiteren Beiträgen wieder etwas für unsere Mundartfreunde. Einen „Pattevuel” selbst zu basteln, dürfte vielen von früher noch vertraut sein. Und auch das, was „De ahle Boom” aus seinem Leben zu berichten hat, ist wie eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit.

Heimatbote Nr. 18, Juli 2012

Unser Gefühl von Heimat hat viel zu tun mit den Menschen, die wir kennen, mit denen wir gemeinsame Interessen haben und gerne etwas unternehmen. Sich zu Hause zu fühlen, hängt aber auch davon ab, wie das dörfliche Umfeld ist.
Vor allem in den Dorf- und Ortskernen stehen immer mehr Häuser leer (s. Titelbild). Sie wieder zu nutzen, fällt schwer. Leichter ist es, am Rande der Ortskerne neu zu bauen. Also geschieht es. Und die Geschäfte gehen mit. Die Ortskerne verlieren so mehr und mehr ihre Attraktivität. Hier entgegenzuwirken, ist eine wichtige Aufgabe von uns allen.
Viele erinnern sich an die Zeit, als in unserem Ort noch zahlreiche Geschäfte und handwerkliche Berufe vertreten waren, die nach und nach aufgegeben wurden.
Vor diesem Hintergrund dreht sich das Interview in dieser Ausgabe des Heimatboten um die letzte Schäferfamilie in Heimerzheim. Die Geschichte der „Villa Frings“ erfährt eine Fortsetzung in hiesiger Mundart. Ein Appell zur Verschönerung der Uferränder der Swist im Ortskern zeigt Chancen auf, Heimerzheim insgesamt attraktiver zu machen.
Dass es Möglichkeiten gibt, in der Grundschule zwischen Jung und Alt für unseren Ort Brücken zu schlagen und ein Stück Heimat zu vermitteln, zeigt der Bericht über das Projekt „Wie et fröhe wor“.

Heimatbote Nr. 17, März 2012

Der „Heimatbote“ als Überbringer Heimerzheimer Geschichten und Anekdoten lebt davon, dass er aus den Erinnerungen der Menschen in unserem Ort „gefüttert“ wird.
Die Ausgabe, die Sie nun wieder in Händen halten, macht dies ein weiteres Mal deutlich.
Da geht es zunächst um den Dützhof und die Arbeiten, die vor rd. 50 Jahren auf einem Bauernhof anfielen und wer sie erledigte.
Die Suche nach „passenden“ Vornamen für neue Erdenbürger war früher eine wichtige oft auch schwierige Angelegenheit, weil sie anders als heute die ganze Familie beschäftigte.
In Fortführung des Berichtes über die Waldmaare im Kottenforst wird über die ökologische Bedeutung der noch vorhandenen Feldmaare um Heimerzheim berichtet.
Auf die frühere Existenz von Kängurus im Kottenforst konnte in der letzten Ausgabe des Heimatboten nur kurz hingewiesen werden. Hier folgt die Antwort auf die Frage, was aus ihnen geworden ist.
In der Mundart-Geschichte (dieses Mal in Gedichtform) wird die wechselvolle Geschichte der „Villa Frings“ beschrieben.
Leserbriefe und Termine runden die Botschaften des neuen Heimatboten ab.

Heimatbote Nr. 16, Oktober 2011

Vor genau 6 Jahren ist der erste Heimatbote erschienen.
Zwei Themenschwerpunkte hat der 16. Heimatbote:
Wie haben die Menschen in unserer Region vor rd. 180 Jahren gelebt? Dazu äußert sich kompetent jemand, der damals gelebt und den Alltag der Menschen anschaulich beschrieben hat.
Das zweite Schwerpunktthema sind die Maare im Kottenforst, ihre frühere Entwicklung und heutige Bedeutung.
Ferner geben Leserbriefe interessante Anregungen für unsere Arbeit. Schließlich wird auf den Heimatkalender 2012 verwiesen, der Heimerzheim mit aktuellen und bunten Fotos von einer ganz anderen Warte zeigt. Der Ortsausschuss rechnet mit einer großen Nachfrage.

Heimatbote Nr. 15, April 2011

In diesem Frühjahr existiert der Arbeitskreis Heimat des Ortsausschusses Heimerzheim nun bereits 15 Jahre.
Am Samstag, dem 2. April, 15 Uhr, wollen wir uns mit Ihnen in einer kleinen Feierstunde nicht nur an Vergangenes erinnern (s. Termine). Wir werden auch einen Blick auf die zukünftigen Herausforderungen werfen. Eine dieser Herausforderungen wird (weiterhin) sein, Neubürgern und Alteingesessenen unseren Ort als lebens- und liebenswert zu vermitteln, so dass er auch als ein Stück „Heimat“ erfahren werden kann.
Dazu soll wiederum diese neue Ausgabe des Heimatboten beitragen, u. a. mit einer Fortsetzung der Reihe über Heimerzheimer Flur- und Straßennamen.
Die Geschichte des Zylinderhutes – bis vor wenigen Jahren noch in unserem Ort zu feierlichen Anlässen getragen – macht deutlich, wie schnell etwas in, aber auch wieder aus der Mode kommen kann.
Dies gilt gleichermaßen für Kinderspiele, bei denen die hiesige Jugend früher viel mehr Zeit im Freien verbrachte als heute.
Ein kurzer Beitrag über die Geschichte des Junggesellvereins ‚Fidelitas‘ wirft auch ein Licht auf die frühere Kneipenszene in Heimerzheim. Hierzu wird über das Bemühen Heimerzheimer Gastwirte berichtet, aus wirtschaftlichen Gründen an Wochenenden die Gäste länger bedienen zu dürfen. Dies setzte eine Verlängerung der damaligen Polizeistunde voraus. Die Argumente der Gastwirte reichten aber nicht, um in vermeintlich schwierigen Zeiten eine Genehmigung durchzusetzen.
Schließlich ist auch wieder etwas zum Schmunzeln dabei.

Heimatbote Nr. 14, Dezember 2010

Brauchtum zu pflegen, ist auf den Dörfern in der Umgebung nach wie vor von großem Interesse. Die zahlreichen Umzüge zu St. Martin mit den selbst gebastelten Laternen der Kinder sind ein aktuelles Beispiel.
Bräuche werden überliefert, gelten für eine unbestimmte Zeit und entstehen auch neu.
So war bis vor wenigen Jahren Halloween hier im Rheinland noch völlig unbekannt. Inzwischen haben – entsprechend vermarktet – die Halloween-Partys einen festen Platz im Jahreskalender gefunden, obwohl vor allem ältere Bürger diesem neuen „Event“ skeptisch gegenüber stehen.
Auch der Weihnachtsmann gehörte als freundlicher Geschenke-Onkel nicht zum hiesigen Brauchtum. Mittlerweile ist das anders.
Im aktuellen Interview dieses Heimatboten geht es um sein gespanntes Verhältnis vor allem zum Hl. Nikolaus.
Ferner wird die Beschreibung alter Heimerzheimer Straßen fortgesetzt.
Ein Blick in die Heimerzheimer Gaststättenszene zwischen 1930 und 1950 führt zu dem Eindruck, wer was werden wollte, wurde wieder Wirt.
Neben weiteren, interessanten Informationen über das, was war, ist oder noch vor uns liegt, wird zum Schluss die Frage geklärt, wo Heimerzheim landschaftlich eigentlich liegt.

Heimatbote Nr. 13, Juli 2010

Das Titelbild dieser Ausgabe Nr. 13 des Heimatboten zeigt die Bachstraße entlang der Swist, vor allem die rechte Seite der Bachstraße, vor etwa 90 Jahren. Das Bild lässt einmal mehr deutlich werden, wie sehr Heimerzheim damals noch geprägt war durch die Landwirtschaft. Man sieht es an den dazu gehörenden Scheunen und Ställen. Bis Anfang der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts hatte sich daran nicht viel geändert. Entlang der Bachstraße im Blick des Titelbildes lebten zu der Zeit mehr als 10 Familien allein oder nebenbei von der Landwirtschaft, der landwirtschaftliche Betrieb von Familie Mirgeler nicht mitgezählt. Denn dieser wurde erst in den 1950er Jahren gegründet.
Inzwischen ist dieser Betrieb im Ort allein übrig geblieben.
Uns interessierte - und hoffentlich auch Sie -, wie es mit diesem Betrieb weitergeht; s. dazu das Interview mit Familie Mirgeler.
Mit der Landwirtschaft von früher hat auch der „Stein des Anstoßes“ zu tun, der bis heute das Gebäude an einer bestimmten Straßenecke in Heimerzheim schützt.
Das frühere „Burg-Theater“ in Heimerzheim weckt vielleicht Wünsche für die Zukunft, stand jedoch im Wesentlichen auf Papier.
Wie zwei Schützenvereine nach mehrfachen Versuchen endlich zusammen fanden („Aus zwei mach eins“) und was diese Geschichte mit dem neuen Buch des Arbeitskreises Heimat zu tun hat, ist weiterer Inhalt des neuen Heimatboten.
Schließlich wieder ein Erlebnis in hiesiger Mundart.

Heimatbote Nr. 12, März 2010

Dies ist nun bereits der 12. „Heimatbote“. Manche von Ihnen haben, so wird mir zuweilen stolz berichtet, alle Ausgaben gesammelt, um den einen oder anderen Artikel bei Bedarf ein zweites Mal zu lesen. Es freut uns natürlich, dass inzwischen nicht nur in Heimerzheim ein reges Interesse am Heimatboten besteht.
Es ist ja ein zentrales Ziel dieses 2 – 3 mal im Jahr erscheinenden „Blättchens“, über kleine Geschichten und Anekdoten von gestern und heute eine Brücke zu schlagen zu den Alt- und Neubürgern und so ein Stück „Heimat“ zu vermitteln. Die Wissenschaftler sprechen von regionaler Identität und beschreiben damit das Gefühl, im Ort, in der Nachbarschaft „zuhause“ zu sein. Nur wo dieses Gefühl ausgeprägt ist, sind Menschen bereit, sich für ihr soziales Umfeld, für ihren Ort zu engagieren.
Bleibt der Wunsch, dass wir mit unserer Arbeit diese Bereitschaft in Heimerzheim unterstützen.
Jedenfalls wird in dieser Ausgabe des Heimatboten inhaltlich wieder ein weiter Bogen gespannt: Von Hausnummern und Straßennamen in Heimerzheim, über den Pützbruch und die Angelteiche, die Rübenkrautherstellung in der Nachkriegszeit in Privathaushalten bis hin zum Brauchtum in der Karwoche, Übrigens, wie halten Sie es mit den Packungsbeilagen bei Arzneimitteln?
Dazu aus berufenem Munde ein Gedicht auf Platt.


Heimatbote Nr. 11, Oktober 2009, Auszug aus dem Inhalt:

  • Rübenkraut - ein rheinisches Produkt

  • 120 Jahre „Kloster” Heimerzheim

  • Von einer leeren Grube on zum anerkannten Naturschutzgebiet

  • Mundart - Wo man sich zu Hause fühlt.

  • Herbsferie woore Eapelsferie!”


Heimatbote Nr. 10, Mai 2009, Auszug aus dem Inhalt:

  • Viele Jahre als Postbote in Heimerzheim

  • Die „Kofferfabrik” in Heimerzheim

  • Över Nach zom Helde!”

  • Der Mai - ein Wonne- und Brauchtumsmonat


Heimatbote Nr. 9, November 2008, Auszug aus dem Inhalt:

  • (M)eine wechselvolle Geschichte“ - Interview mit einem Haus

  • Feldbrandsteine aus Heimerzheim

  • Wie der Margaretenweg in Heimerzheim zu seinem Namen kam

  • Knollerötche“

  • Berg Tabor“


Heimatbote Nr. 8, Juni 2008, Auszug aus dem Inhalt:

  • „… der Bauer die Rösslein einspannt“

  • Em Miärz dä Buer

  • Haleve Faas“

  • Rievkochen mit Bottemelchsbonnezupp


Heimatbote Nr. 7, Februar 2008, Auszug aus dem Inhalt:

  • „… der Bauer die Rösslein einspannt“

  • Em Miärz dä Buer

  • Haleve Faas“

  • Rievkochen mit Bottemelchsbonnezupp


Heimatbote Nr. 6, Oktober 2007, Auszug aus dem Inhalt:

  • Erntedank – was soll’s?

  • Mit dem Fahrrad zur Arbeit in die Ville

  • Neues Buch des AK-Heimat

  • Holz us dem Bösch

  • Zum ganz persönlichen Schutz

  • Gewerbeschau am 26.8.2007 in Heimerzheim

  • Aus Großmutters Küche


Heimatbote Nr. 5, März 2007, Auszug aus dem Inhalt:

  • Das Interview: Die Schmiede im Dorf behalten

  • Mit dem Zug von Heimerzehim in die weite Welt

  • Mit dem ersten Fahrrad in der Swist gelandet

  • Sprüche aus Alt-Hemezem

  • Bannbegang: zweiter Teil

  • Schäfers Kreuz (Erlauterungen zum Titelbild)


Heimatbote Nr. 4, Oktober 2006, Auszug aus dem Inhalt:

  • Mitanpacken, damit Heimerzheim lebendig bleibt!

  • Die Motte in Dünstekoven

  • Badespaß im Swistbach

  • Ein lohnendes Ziel: Ein Bannbegang

  • Wer erinnert sich noch? - Damen-Handballmannschaft Heimerzheim


Heimatbote Nr. 3, Juni 2006, Auszug aus dem Inhalt:

  • Leerstände ohne Ende? - Die Kirchstraße

  • Großmutter erzählt von ihrer Jugendzeit

  • Viehtrift” in den Kottenforst



Heimatbote Nr. 2, Februar 2006, Auszug aus dem Inhalt:

  • Heimat - was ist das?

  • Der Heimerzheimer Mühlenberg - und weit und breit ist keine Mühle zu sehen!

  • Geometer - ein lebensgefährlicher Job zu Beginn des 19. Jahrhunderts



Heimatbote Nr. 1, 2005, Auszug aus dem Inhalt:

  • Der “Dicke Stein” in Heimerzheim: ein Wahrzeichen mit runden Ecken und Kanten

  • Der Fronhof in Heimerzheim